Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten empfiehlt der britische Großrabbiner Jonathan Sacks Wirtschaftsfachleuten, die Bibel zu studieren. Die Marktwirtschaft gründe auf jüdisch-christlichen Wurzeln, schreibt er in der Londoner Zeitung „The Times“.

Der einzige Weg zu dauerhaftem Wohlstand sei eine Rückbesinnung auf Glaubenswerte, so der 63-Jährige. Er verweist unter anderem auf den alttestamentlichen Josef, der sich in Ägypten an Wirtschaftszyklen orientiert habe: Sieben „magere“ Jahre folgten auf sieben „fette“. Sacks: „Die Finanzlage Europas wäre besser, wenn die Leute die Bibel kennen würden.“

Der Großrabbiner wurde am 12. Dezember im Vatikan von Papst Benedikt XVI. empfangen. Dabei plädierte Sacks dafür, dass Juden und Christen ein „neues Kapitel“ in ihren Beziehungen aufschlagen. „Seite an Seite“ sollten sie gegen die „aggressiven Kräfte des Säkularismus in Europa“ angehen. Der Kontinent sei heute verweltlichter als in vorchristlichen Zeiten.

Wenn Europa aber sein jüdisch-christliches Erbe aufgebe, dem es seine historische Identität und die größten Errungenschaften in Literatur, Kunst, Musik, Bildung, Politik und Wirtschaft verdanke, verspiele es seine Größe – nicht sofort, aber bis zum Ende dieses Jahrhunderts, so Sacks. Der Großrabbiner: „Wir müssen Europa seine Seele zurückgeben.“

Quelle: idea

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Die Eroberung Indiens durch arabische Muslime

On 14. Dezember 2011, in Blog, by ZISU

Die muslimische Eroberung Indiens begann durch die arabischen Horden, die zuvor bereits Persien unterworfen hatten. Im Jahre 664 führte Al Muhallab ibn Abi Suffrah des umayyadischen Kaliphats, den ersten Vorstoss nach Multan, auch bekannt als die Stadt aus Gold, und kehrte von dort mit sagenhaften Reichtümern und Kriegsgefangenen zurück. Der letzte Vorstoss der Umaayiden unter Muhammad bin Qasim endete mit einer Niederlage der Mohammedaner in der Schlacht von Rajasthan im Jahr 738 n. Chr. Dennoch gelang es ihm, vorher große Mengen an Reichtum zu erbeuten und die in den eroberten Gebieten zahlreich zu findenden Tempel zu zerstören – und an ihrer Stelle Moscheen zu bauen oder bestehende in Tempel in Moscheen zu verwandeln.

Ein Fünftel der Beute bestand aus Sklaven. Die kämpfenden Männer wurden alle umgebracht, und ihre Frauen und Kinder als Sklaven abtransportiert. Die Städte die Widerstand leisteten mussten ein besonders hohes Blutzoll leisten, und so wundert es nicht, dass die hinduistisch-buddhistische Bevölkerung von Sindh die Eroberer als zerstörungswütige Monster ansahen. Bin Qasim brauchte nur drei Tage, um alle Bewohner der Hafenstadt Dabal zu massakrieren. U.T. Thakkur bezeichnet diese Zeit als die dunkelste Periode in der Geschichte der Sindh. In dieser Periode der arabischen Fremdherrschaft kam es zu zahlreichen Zwangskonvertierungen durch die Mittel der puren Gewalt: der Jizya und Dhimmitum.

Weiterlesen bei Michael Mannheimer…

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Der Gender-Wahn

On 12. Dezember 2011, in Blog, by ZISU

«Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.»

Von Daniel Seidenberg

1968 begannen gesellschaftliche Umwälzungen von grosser Tragweite. Junge Menschen brachen aus der bürgerlichen Gesellschaft aus, die sie als eng und heuch lerisch empfanden. Als deren wichtigste Instrumente der Unterdrückung sahen sie die traditionelle Familie und die geltende Sexualmoral, welche sie als verklemmt geisselten. Um die Sexualität von allen Fesseln zu befreien, propagierten sie die ‹freie Liebe› (jede mit jedem), welche unter dem Motto «make love, not war» zur zentralen Mission der Bewegung wurde. Um ihre Vision einer von allen Zwängen befreiten Gesellschaft durchzusetzen, starteten die 68er ihren ‹Marsch durch die Institutionen›. Seither hat ihr Einfluss stetig zugenommen in der Politik, der Verwaltung und den Massenmedien, die sie zum Sprachrohr ihrer Ideologie umfunktionierten…

Rundbrief mit dem vollständigen Artikel beim Lehrdienst “La Makor” bestellen…

Schluss mit dem Banker-Bashing

On 11. Dezember 2011, in Blog, by ZISU

Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe hergefallen wird. Die verbalen Attacken der Politiker auf Banker gleichen einer Hatz. Dabei ist die Schuldenkrise eine Sünde der Politik selbst.

von Wolfram Weimer

Das versuchte Bombenattentat auf Josef Ackermann ist glücklicherweise vereitelt. Die verbalen Bombenattentate aber gehen weiter. Die Banker im allgemeinen und Josef Ackermann im besonderen sind seit Monaten Zielscheibe einer ideologischen Hatz, die kaum mehr Grenzen kennt. Es wird Zeit, dem endlich Einhalt zu gebieten.

Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe kollektiv hergefallen wird als seien sie Kindermörder. Skandalös ist vor allem, wie die Politik die Meinungsjagd auf Banker lautstark immer weiter befeuert. Denn die Schuldenkrise, mit der Europa nun so schwer zu ringen hat, ist zuallererst eine Sünde der Politik selber.

Unsere politische Klasse – und nicht die Banker – hat seit einer ganzen Generation keine ausgeglichenen Haushalte mehr hinbekommen, Milliarde auf Milliarde Kredit genommen und einen Schuldenturm gigantischer Dimension aufgetürmt. Nun da er schwankt, werden Banker flugs als Sündenböcke durch die medialen Straßen gejagt.

Leider hat diese Treibjagd eine lange Tradition in Europa. Geldwechsler und Geldverleiher werden seit Jahrhunderten aus politischen Motiven verfolgt. Immer wieder gefiel es den Mächtigen und Schuldenmachern, ihre Geldbeschaffer frontal zu attackieren. Geldverleiher durften vielerorts nicht einmal am kirchlichen Abendmahl teilnehmen.

Am häufigsten aber traf dieser spezielle Verfolgungswahn die Juden. Hitlers Tiraden gegen die „Zinsknechtschaft”, gegen die „gierigen Wucherer”, die „satanische Hochfinanz” und die „Geldratten” unterscheiden sich im Duktus kaum von den rasenden Attacken der heutigen Bankenhasser. Auch sie vergleichen die „Spekulantenbrut” mit Tieren und stigmatisieren sie wahlweise als Haifische oder Raubtiere, unsere Wirtschaftsordnung sei ja schließlich ein „Raubtierkapitalismus”.

Quelle: Handelsblatt

Weihe Nacht oder doch Chanukka?

On 9. Dezember 2011, in Blog, by ZISU

Chanukka ist zwar kein biblisches Fest, es ist aber sehr bedeutsam. 165 v. Chr. entweihte der griechische Seleukidenkönig – zur Zeit, da die Heiden den Geburtstag des Sonnengottes feiern (Weihnachten) – den Tempel in Jerusalem mit einem Schweineopfer. Die jüdischen Makkabäer besiegten die Übermacht nach einem dreijährigen Aufstand und reinigten den Tempel wieder. Chanukka bedeutet “Neu-Einweihung” (des Tempels). Chanukka ist somit ein Erinnerungsfest und dauert acht Tage in Anlehnung an die Einweihung des Tempels unter Salomo.

Herzlichen Dank an CHAI.

Iran: Fehlende Weitsicht der Classe Politique

On 7. Dezember 2011, in Themen, by Cyrille F. Neuenschwander

+++ ZISU IRAN DESK NEWS +++

Norman Podhoretz: Strike Iran now to avert disaster later (December 11, 2013)

+++ ZISU IRAN DESK NEWS +++

Ein neuer Report [Anm. d. Red.: Report erschien im Jahre 2011] des American Enterprise Institute (AEI) macht deutlich, dass sich das Zeitfenster zur Klärung der Angelegenheit rund um den Iran und dessen Atomprogramm in den Händen islamofaschistischer Gläubiger nun endgültig schliesst. Weil sich die schwachen Charaktere auf der politischen Weltbühne bisher vor den nötigen Entscheidungen gedrückt hatten, kommt der Bericht der US-Denkfabrik zum logischen Schluss, dass inzwischen nur noch gezielte Militärschläge eine gewisse Effektivität bieten um das totalitäre Regime im Iran von der Atombombe fern zu halten. Offene und geheime Diplomatie hat vollends versagt, ja gar eine mögliche Strategie aus dem Kalten Krieg (“Dritter Weltkrieg” gegen den Kommunismus; damals die MAD-Doktrin), “Containment and Deterrence”, wird nicht ausreichen um das momentane Kräfteverhältnis im Nahen Osten aufrecht zu halten. Damit wird offensichtlich, dass die westliche Strategie der letzten Jahre falsch war und lediglich Raum für die Möglichkeit eines nuklear bewaffneten Irans geschaffen wurde.

Es ist beängstigend mit welcher Naivität, ja Dummheit, westliche Politiker/innen die Causa Iran angingen und noch immer angehen. Die Konsequenz liegt nun auf den Tischen der Regierungen in Europa, den USA und Israel. Dort glaubte man wirklich, dass die MAD-Doktrin auch bei den Mullahs im Islam-Staat funktionieren würde. Empfehlungen und Warnungen von kritischen Denker/innen wurden systematische verdrängt und ignoriert. Doch damit zeigte man lediglich die eigene Ignoranz sowie das fehlende Wissen um geschichtliche Fakten.

Der Iran opferte während dem Iran-Irak Krieg abertausende von Kindern und setzte auf eine Selbstmordkampagne innerhalb des Iraks, welche unzählige tausend von Toten hinterliess. Auch schuf die Sowjetunion keine “estesh hadiyum” (Martyrium Suchende) Brigaden um das Atomprogramm zu schützen. Der Iran verfügt über mehr als 40’000 (vierzigtausend) Selbstmordattentäter, welche im Falle eines Angriffes auf den Iran, in der ganzen Welt Tod und Schrecken verbreiten könnten.

Da man im Westen auch nach 9/11, London, Madrid, Beslan, Bali (etc. pp.) in der Auseinandersetzung mit dem radikalen Islam, sich weiterhin weigert eine Grundregel des chinesischen Kriegsherren Sun Tsu zu beachten (“kenne deinen Gegner”), wird auch weiterhin die Wurzel des islamofaschistischen Regimes im Iran, die radikal-islamische Tode-Eschatologie welche ganz bewusst mit grossen Konflikten und Katastrophen rechnet bevor der schiitische Messias (Mahdi) zurückkehrt, zugunsten von schizophrenen, zeitraubenden “Dialügen” hartnäckig ausgeklammert. Das Ergebnis ist dann, wie so oft, noch mehr Tod und Blut als eigentlich nötig wäre, würde denn nicht nur die operative Grundlage der Terroristen entzogen, sondern auch deren motivierende Ideologie angegangen.

Weiter wird die Tatsache übersehen, dass in diesem Moment wo der Iran sich effektiv nuklear bewaffnet, die ganze Region in ein Rüstungswettrennen fallen würde. Es ist schon heute eine berechenbare Konstante, dass in einem solchen Fall sich mindestens auch die Staaten Ägypten, Türkei, Saudi Arabien und Syrien umgehend nuklear absichern werden wollen.

Der AEI Bericht endet mit den Worten: “der Iran ist und bleibt der führende Sponsor des internationalen Terrorismus, verbreitet Raketen und nukleares Material (Proliferation), ist zudem ein regionaler Aggressor und missachtet die Menschenrechte. Wir können nicht, zugunsten einer Containment-Politik, die Sicherheit künftiger Generationen riskieren.”

Unsere geschätzten Freunde auf der politisch korrekten, linken und gutmenschlichen Seite wollten, wie schon beim Irak, wohl aus durchaus ehrenvollen, allzu menschlichen Motiven heraus, auf eine militärische Intervention im Konflikt mit dem Iran verzichten. Damit haben sie jedoch, wie so oft in der Geschichte, leider genau das Gegenteil erreicht, deren Konsequenzen nun viel verheerender sind als sie sein müssten. Wie es scheint bleibt nun nur noch ein militärisches Konzept um langfristig Frieden, Sicherheit und Menschenrechte zu ermöglichen. Dies hätte nicht sein müssen, hätte man bereits frühzeitig auch unbequemen Argumenten Gehör verschafft. Die Geschichte wiederholt sich erneut…

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht des AEI…

Bündnis “Stop the Bomb” Schweiz

Basiswissen zum Thema Risiko Iran in 6 Minuten:

Islamisierung ist besorgniserregend

On 5. Dezember 2011, in Blog, by ZISU

Die Wahlerfolge von radikal-islamischen Parteien in Ägypten und anderen Ländern der arabischen Welt beunruhigen jenes Land, welches seit entstehen des Islams mit dessen Gläubigen zusammenlebt, Israel. Der Prozess der Islamisierung in den arabischen Ländern ist sehr besorgniserregend, sagte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak am Wochenende.

Es sei allerdings verführt zu sagen,wie diese Veränderungen die Region treffen werden. Mit Blick auf das Nachbarland Ägypten äusserte Barak im israelischen Fernsehen die Hoffnung, dass jede künftige Regierung verstehe, dass es keine andere Wahl gibt, als die internationalen Verpflichtungen zu akzeptieren. Zu diesen gehöre auch der Friedensvertrag mit Israel.

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