Iran: Fehlende Weitsicht der Classe Politique

On 7. Dezember 2011, in Themen, by Cyrille F. Neuenschwander

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Norman Podhoretz: Strike Iran now to avert disaster later (December 11, 2013)

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Ein neuer Report [Anm. d. Red.: Report erschien im Jahre 2011] des American Enterprise Institute (AEI) macht deutlich, dass sich das Zeitfenster zur Klärung der Angelegenheit rund um den Iran und dessen Atomprogramm in den Händen islamofaschistischer Gläubiger nun endgültig schliesst. Weil sich die schwachen Charaktere auf der politischen Weltbühne bisher vor den nötigen Entscheidungen gedrückt hatten, kommt der Bericht der US-Denkfabrik zum logischen Schluss, dass inzwischen nur noch gezielte Militärschläge eine gewisse Effektivität bieten um das totalitäre Regime im Iran von der Atombombe fern zu halten. Offene und geheime Diplomatie hat vollends versagt, ja gar eine mögliche Strategie aus dem Kalten Krieg (“Dritter Weltkrieg” gegen den Kommunismus; damals die MAD-Doktrin), “Containment and Deterrence”, wird nicht ausreichen um das momentane Kräfteverhältnis im Nahen Osten aufrecht zu halten. Damit wird offensichtlich, dass die westliche Strategie der letzten Jahre falsch war und lediglich Raum für die Möglichkeit eines nuklear bewaffneten Irans geschaffen wurde.

Es ist beängstigend mit welcher Naivität, ja Dummheit, westliche Politiker/innen die Causa Iran angingen und noch immer angehen. Die Konsequenz liegt nun auf den Tischen der Regierungen in Europa, den USA und Israel. Dort glaubte man wirklich, dass die MAD-Doktrin auch bei den Mullahs im Islam-Staat funktionieren würde. Empfehlungen und Warnungen von kritischen Denker/innen wurden systematische verdrängt und ignoriert. Doch damit zeigte man lediglich die eigene Ignoranz sowie das fehlende Wissen um geschichtliche Fakten.

Der Iran opferte während dem Iran-Irak Krieg abertausende von Kindern und setzte auf eine Selbstmordkampagne innerhalb des Iraks, welche unzählige tausend von Toten hinterliess. Auch schuf die Sowjetunion keine “estesh hadiyum” (Martyrium Suchende) Brigaden um das Atomprogramm zu schützen. Der Iran verfügt über mehr als 40’000 (vierzigtausend) Selbstmordattentäter, welche im Falle eines Angriffes auf den Iran, in der ganzen Welt Tod und Schrecken verbreiten könnten.

Da man im Westen auch nach 9/11, London, Madrid, Beslan, Bali (etc. pp.) in der Auseinandersetzung mit dem radikalen Islam, sich weiterhin weigert eine Grundregel des chinesischen Kriegsherren Sun Tsu zu beachten (“kenne deinen Gegner”), wird auch weiterhin die Wurzel des islamofaschistischen Regimes im Iran, die radikal-islamische Tode-Eschatologie welche ganz bewusst mit grossen Konflikten und Katastrophen rechnet bevor der schiitische Messias (Mahdi) zurückkehrt, zugunsten von schizophrenen, zeitraubenden “Dialügen” hartnäckig ausgeklammert. Das Ergebnis ist dann, wie so oft, noch mehr Tod und Blut als eigentlich nötig wäre, würde denn nicht nur die operative Grundlage der Terroristen entzogen, sondern auch deren motivierende Ideologie angegangen.

Weiter wird die Tatsache übersehen, dass in diesem Moment wo der Iran sich effektiv nuklear bewaffnet, die ganze Region in ein Rüstungswettrennen fallen würde. Es ist schon heute eine berechenbare Konstante, dass in einem solchen Fall sich mindestens auch die Staaten Ägypten, Türkei, Saudi Arabien und Syrien umgehend nuklear absichern werden wollen.

Der AEI Bericht endet mit den Worten: “der Iran ist und bleibt der führende Sponsor des internationalen Terrorismus, verbreitet Raketen und nukleares Material (Proliferation), ist zudem ein regionaler Aggressor und missachtet die Menschenrechte. Wir können nicht, zugunsten einer Containment-Politik, die Sicherheit künftiger Generationen riskieren.”

Unsere geschätzten Freunde auf der politisch korrekten, linken und gutmenschlichen Seite wollten, wie schon beim Irak, wohl aus durchaus ehrenvollen, allzu menschlichen Motiven heraus, auf eine mutige Intervention im Konflikt mit dem Iran verzichten. Appeasement wurde und wird leichtgläubig favorisiert. Damit haben sie jedoch, wie so oft in der Geschichte, leider genau das Gegenteil erreicht, deren Konsequenzen bereits jetzt verheerend sind. Wie es scheint bleibt nun nur noch ein militärisches Konzept um langfristig Frieden, Sicherheit und Menschenrechte zu ermöglichen. Dies hätte nicht sein müssen, hätte man bereits frühzeitig auch unbequemen Argumenten Gehör verschafft. Die Geschichte wiederholt sich wieder einmal…

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht des AEI…

Bündnis “Stop the Bomb” Schweiz

Basiswissen zum Thema Risiko Iran in 6 Minuten:

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