Israel & das Judentum

On 28. Dezember 2010, in Themen, by ZISU

“Ich bin JHWH (der Name des jüdischen Gottes), dein Gott, der ich dich geführt habe aus dem Land Mizraim (Ägypten), aus dem Sklavenhaus. Du sollst keine anderen Götter haben vor mir!”

Shemot 20:2-3 (2. Buch Mose, Exodus)

 

Israel wurde nicht von den Schweizern erfunden. Israel als Volk, Geschichte und Land gab es lange bevor die Schweiz geschaffen wurde. Doch wie der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, 1897 in sein Tagebuch schrieb, wurde der moderne, demokratische Judenstaat Israel (hebräisch מדינת ישראל, “G’tt kämpft”) im Herzen von Herzl am Zionistenkongress des selben Jahres “gegründet”. Und dieser Kongress fand in Basel (Schweiz) statt.

Das Gebiet, welches heute unter dem offiziellen Staatsnamen Israel bekannt ist, wird seit weit mehr als 1100 v. Chr. von Juden belebt und die Stadt Jeruschalaim (Jerusalem) ist bereits seit etwa 1000 v. Chr die Hauptstadt des Königreiches Davids und des Volkes Israels. Trotzdem wurde der demokratische Staat Israel innerhalb der Staatengemeinschaft, erst 1948 von David Ben Gurion mittels einer Unabhängigkeitserklärung gegenüber dem britischen Mandat ins 20. Jh. getragen.

Israel – Einzige Demokratie im Nahen Osten

Seit jeher wissen Juden und Christen durch die Heilige Schrift, dass Israel einer der entscheidenden Eckpfeiler ihres jüdischen Glaubens ist. Bisher haben sich auch alle Prophezeiungen bzgl. Eretz Israel und seinem auserwählten Volk vollständig erfüllt. Selbst aktuellste Ereignisse wie die breite Allianz gegen Israel in den Herzen, Denken und Handeln vieler Menschen und Staatsapparaten rund um die Welt, waren unlängst prophezeit worden.

Es ist daher keine Überraschung, dass nebst Juden und Nachfolger des Juden Yeschuah (Christen), auch viele Schweizerinnen und Schweizer aktiv an der Gründung, Verteidigung und dem Aufbau des modernen Staates Israels mitgewirkt haben und dies noch heute tun. So wurde bspw. das heute ultraorthodoxe Quartier Jeruschalaims, Mea Shearim, von christlichen Zionisten gebaut, und die Grundlage der israelischen Armee wurden von Orde Wingate gelegt, einem tiefgläubigen britischen Generalmajor, welcher die jüdischen Kämpfer unermüdlich mit Bibelversen bombardierte und mit Zurufen wie “vorwärts ihr Löwen von Juda” anfeuerte.

Israel sieht sich als Jude und Haupt der Nationen der Welt auf der Anklagebank der internationalen Justiz. Seine 6 Millionen Bewohner, die von über 350 Millionen Arabern der angrenzenden arabischen Ländern umgeben werden, systematischer medialer Verteufelung. Die Vorwürfe: ein verbrecherischer Staat zu sein, das Paradebeispiel für Menschenrechtsverletzungen, ein Spiegelbild des Nazismus und das hartnäckigste Hindernis für einen “Frieden im Nahen Osten”. Ein Frieden, den es seit dem Wirken des Propheten Mohammed (ca. 600 Jahre nach dem Wirken Jeschuas/Jesus) niemals gab.

Überall in der Welt, von den Vereinten Nationen bis hin zu den “Universitäten”, sieht Israel sich herausgegriffen, verurteilt und verteufelt; hier verlangt man die finanzielle Entflechtung, dort den Boykott. Man droht seiner politischen Führung damit, sie als Kriegsverbrecher zu verfolgen, und wer immer es mit Israel hält, setzt sich dem Vorwurf der gespaltenen Loyalität und der Engstirnigkeit aus. Interessanterweise ist Israel ein blühender demokratischer Vielvölkerstaat, der bisher EINZIGE im Nahen Osten, der Schweiz oder den Vereinigten Staaten gar nicht so unähnlich, der allen seinen Bürgern ein weit besseres Leben und weit bessere Möglichkeiten bietet als irgendein totalitär-islamisches Land der Region. Die USA mögen in Afghanistan, Irak, Lybien oder dem Libanon durch ihre Interventionen erste Samen für kommende Demokratien ausgesäht haben, doch bis diese Früchte tragen können, wird noch viel Zeit vergehen.

Trotzdem wird ausgerechnet systematisch Israel in Sachen Menschenrechten herausgegriffen und kritisiert, anstatt Länder mit einer weit schlechteren einschlägigen Bilanz in Sachen Menschenrechte wie z.B. der Iran, Syrien oder China. Eine schlimme internationale Bigotterie. Solange Kritik fair bleibt, solange sie Vergleiche zieht und nichts aus dem Kontext reisst, sollte man sie fördern, nicht diskreditieren. Aber wenn man die jüdische Nation als einzige für Fehler rüffelt, die bei anderen weit stärker ausgeprägt sind, dann überschreitet die Kritik die Trennlinie zwischen akzeptabel und antisemitisch.

Wer Frieden im Nahen Osten will und so auch den Vierten Weltkrieg ohne unnötiges Blutvergiessen eindämmen will, findet die nachhaltigsten Schritte im Bereich des Denkens, dem Bekämpfen geistiger Irrungen: Die Islamische Welt muss aufhören, ihren Kindern den Hass auf Juden, Christen (Affen und Schweine…) und Israelis (den Westen generell) beizubringen; diese Werkzeuge hatten wir bereits bei den Sozialisten aller Couleur. Dieser Kindesmissbrauch muss umgehend ein Ende finden. Sie muss aufhören, Karten zu veröffentlichen, auf denen Israel nicht mehr existiert und den ständigen Vernichtungsandrohungen einen Riegel schieben, und sie muss aufhören, den “Flüchtlingen” weiss zu machen, sie würden eines Tages in ein “muslimisches ‘Israel’ zurückkehren”.

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Alan Dershowitz’s “Plädoyer für Israel” Doku (Teil 1)

Schauen Sie hier die ganze Dokumentation “Plädoyer für Israel” online

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Paradebeispiel einer dieser Irrungen ist Jeruschalajim (Jerusalem), welches nahezu tausendmal in der Heiligen Schrift, der Geschichte des jüdischen Volkes, erwähnt wird. Jedoch NICHT EINMAL im Koran, welcher übrigens erst tausende Jahre später erfunden wurde. Trotzdem argumentieren viele Islamofaschisten, Jeruschalaim sei eigentlich “islamisch” und finden damit auch noch Anklang bei dummen und naiven Gutmenschen im Westen. Einem Westen der sich zwar ständig “nie wieder” auf die Fahne schreibt, nur um im sich im selben Atemzug in die Reihe von echten Antisemiten wie Mohammed Amin al-Husseini, einem brennenden Befürworter des National-Sozialismus und enger Freund Hitlers, zu argumentieren oder solche politischen Ziel gar aktiv zu unterstützen. Doch wer kennt heute bspw. noch die islamofaschistische  Handschar-Division der Waffen SS im Zweiten Weltkrieg… Viele gedankliche Irrungen überraschen daher nicht – sie sind so alt wie der Judenhass selbst.

Jeruschalaim ist und bleibt die jüdische Hauptstadt des einzigen Juden unter den Staaten, Israel; von Juden erfunden, erbaut und über tausende Jahre auch unterhalten. Jeder andere “Anspruch auf diese Stadt” ist reine Mythologie oder Eroberungsstrategie ohne jeglichen geschichtlich oder archäologisch legitimen Anspruch. Punkt.

Auf der Israelischen Seite muss man die “Siedlungspolitik” transparenter und selbstbewusst kommunizieren und klar machen, dass es sich bei jüdischen Bewohnern in Judäa (man beachte) und Samaria (heute vielfach palästinensisches “Westjordanland” genannt), nicht um “Siedler” sondern um Menschen handelt, die jedes Recht der Welt haben dort zu sein. Genauso wie Muslime überall in der Welt willkommen sind und überall ihre Häuser bauen dürfen. “Palästina” muss schliesslich nicht „Judenrein“ sein (…). Vielleicht müsste Israel auch jede (weitere) Gebietsaufgabe an arabische Länder (“land for peace”[?]), an eine arabisch/persischen Aufgabe der Eroberungsmoschee Al-Aksa (früher eine Kirche) auf dem Tempelberg in Jersualem knüpfen.

Als Israel eine aktive Verteidigungspolitik betrieb und Terrorführer wie Scheich Jassin ausschaltete, wurde Israel von der UNO verurteilt. Als Israel daraufhin eine passive Verteidigungspolitik einschlug und einen Sicherheitszaun errichtete, um seine Bürger vor dem Terror zu schützen, wurde Israel vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag verurteilt.

Der Westen als solches muss diese Prozesse unterstützen, indem islamische Terroristen und deren Sponsor-Staaten moralisch nicht auf die selbe Stufe mit demokratischen Staaten gestellt werden, sondern diese als das erkannt was sie sind: feindliche Kombattanten in einem globalen asymmetrischen Krieg. Zudem macht es wenig Sinn den Konflikt im Nahen Oste vom Westen aus noch anzuheizen indem mit westlichem Denken versucht wir ein Konflikt heraufzubeschwören der gar nicht existiert (“Siedlungsbau ist das grösste Hindernis zum Frieden”).

Es gibt im Nahen Osten zwei klare Hauptströmungen an Hinderer des Friedens: radikale Moslems wie Hamas (Bedeutung: “Islamische Widerstandsbewegung”), Islamischer Dschihad oder Hizb’allah (Bedeutung: “Partei Allahs”) und islamofaschistische Terrorregime im Iran und Syrien, die seit der Gründung des Judenstaates Israel um keinen Preis Frieden wollten (siehe auch Palästinakrieg oder Jom Kippur Krieg). Alles was diese Terroristen wollen ist jüdisches Blut. Ende der Geschichte. Frieden für Israel und die Menschen in den palästinensischen Gebieten und eine robuste Zwei-Staaten-Lösung wird erst möglich werden, wenn diese radikal-islamischen Steinzeit Barbaren ein für allemal zerschlagen worden sind.

Die Menschen im Westen wären daher generell gut beraten, rasch zu lernen, und den nahen Osten in welchem sich Israel befindet, endlich verstehen zu lernen. Denn das Schicksal von Israel wird nicht nur die Zukunft des Judentums sondern auch die des ganzen Westens besiegeln. Unser aller Existenz ist an die Existenz Israels gekoppelt. Es erinnert lediglich an düsterste Zeiten und sollte Angst machen, wenn man heute (wieder) zur Persona non grata erklärt wird, nur weil man sich gegen antisemitische Terroristen und Organisationen stellt (…).

Israel ist ein moderner, blühender, demokratischer Staat und führend in vielen Wirtschaftsbereichen wie z.B. im High-Tech Elektronik Bereich. Krieg ist das Letzte was Israel benötigt und will – das ist jedem klar denkenden Menschen überdeutlich.

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